Interview mit Marius Hügel, Mentor bei „Kreative Köpfe“ und Entwicklungsingenieur R&D bei BARTEC im Geschäftsbereich Electrical Safety Systems (ESS)

 

 

 

Über Marius Hügel

Wir sprachen mit Marius Hügel, Entwicklungsingenieur im Bereich Elektronik F&E bei ESS und langjähriger Mentor des Projekts Kreative Köpfe. In dieser Rolle steht er unseren Schülern beratend zur Seite, unterstützt sie während ihrer Projekte und hilft ihnen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Marius trat 2007 als Teilnehmer bei Kreative Köpfe ein und arbeitete dort am Projekt „Alternative Notstromversorgung“.
2008 begann er seine Ausbildung bei BARTEC, wo er die Mentoren bei ihrer Arbeit unterstützte und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln konnte.

Im Laufe der Jahre entwickelte er sich beruflich kontinuierlich weiter und hielt gleichzeitig eine enge Verbindung zu BARTEC und Kreative Köpfe aufrecht. Nach seiner Rückkehr zu BARTEC im Jahr 2025 übernahm er schließlich selbst die Rolle eines Mentors für Kreative Köpfe und gibt nun seine Erfahrungen an die nächste Generation weiter.

Marius Hügel, BARTEC Kreative Köpfe Mentor

Was hat dich dazu bewegt, Mentor bei „Kreative Köpfe“ zu werden, und was bedeutet dieses Projekt für dich persönlich?

Als ehemaliger Teilnehmer dieses Wettbewerbs weiß ich um die Komplexität der Umsetzung von Ideen/Projekten. Die Teilnehmer sind hier auf die Expertise der unterstützenden Firmen angewiesen. Außerdem arbeite ich gerne mit jungen, motivierten Leuten zusammen. Hier kann ich sowohl meine eigene Erfahrung im Wettbewerb, sowie meine Expertise aus 10 Jahren Entwicklung einsetzen.

 

Wie förderst du die Kreativität und das Selbstvertrauen der Kinder im Rahmen des Projektes?

Wir Mentoren geben oft kleinere Anregungen für die Teilnehmer, welche Anstöße für die Kreativität der Ideen liefern sollen. Hierbei wird die Umsetzung in mehreren Terminen gemeinsam ausgearbeitet. Dabei stoßen wir öfters auf kleinere oder größere Problemstellungen. Wir regen hierbei die Teilnehmer zu einer Lösungsfindung an, welche durch diese ausgearbeitet werden soll.

 

Was war der inspirierendste oder überraschendste Moment, den du während deiner Tätigkeit als Mentor erlebt hast?

Am meisten fasziniert hat mich die Kreativität und der Ideenreichtum der Teilnehmer. Oftmals steckt hinter einer Idee bereits ein konkreter Plan, welcher bereits fast serienreif erscheint. Das sind die Projekte, die man sich für einen solchen Wettbewerb wünscht. In diesem Fall geben wir Mentoren nur kleinere Anregungen und können unser Augenmerk auf Details legen.

 

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BARTEC bei der Kreative Köpfe Preisverleihung 2025

 

Welche langfristigen Auswirkungen können Initiativen wie „Kreative Köpfe“ deiner Meinung nach auf die Entwicklung junger Menschen haben?

In erster Linie sorgen Projekte wie Kreative Köpfe dafür, dass die Teilnehmer Eigeninitiative zeigen müssen. Egal ob es die Beschreibung der Projekte, Kontaktaufnahme mit den Firmen oder die Umsetzung des Projekts ist – die Teilnehmer werden stetig vor neue Herausforderungen gestellt. Dieser Faktor ist für mich erheblich und prägend für deren Zukunft und Persönlichkeitsentwicklung. Ebenso ist die Weiterentwicklung der Teilnehmer auf technischer Ebene nicht zu vernachlässigen. Die meisten der zugelassenen Projekte weisen technische Problemstellungen in der Umsetzung auf.  Diese müssen durch die Teilnehmer rechtzeitig erkannt werden und in Kooperation mit den Mentoren bearbeitet werden.

 

Welche Vorteile hat BARTEC durch die Teilnahme an der Initiative?

Allein die Präsenz bei den Teilnehmern bietet einen großen Mehrwert für BARTEC. Hierbei werden erste Kontakte zu potenziellen Auszubildenden und Studenten geknüpft. Darüber hinaus ist das Networking mit den umliegenden Firmen und Bildungsstätten wichtig. In Hinsicht auf den Marketing-Aspekt bringt uns Kreative Köpfe natürlich auch voran und sorgt regelmäßig für Werbung in den sozialen Medien sowie der Lokalpresse.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter den Preisverleihungen der „Kreative Köpfe“ aus den Jahren 2025 und 2024.