Am 6. Mai wurde in Bad Mergentheim die Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ gefeiert. Die von BARTEC begleiteten Schülerteams konnten dabei erneut Spitzenplatzierungen erreichen.
Seit über 20 Jahren inspiriert der Ideenwettbewerb „Kreative Köpfe“ junge Menschen dazu, ihre Begeisterung für Erfindungen und Entdeckungen auszuleben. Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 18 Jahren mit Interesse an den MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – haben die Möglichkeit, ihre innovativen Ideen im Rahmen des von der Stiftung „Junge Kreative Köpfe“ organisierten Wettbewerbs zu entwickeln. Unterstützt werden sie dabei von Fachleuten regionaler Unternehmen, die ihnen bei der praktischen Umsetzung zur Seite stehen.
BARTEC begleitet den Wettbewerb bereits seit den Anfängen und unterstützte auch zum 23-jährigen Bestehen erneut vier Projekte.
Vier der ausgezeichneten Projekte wurden von Experten von BARTEC betreut – und alle vier Teams erzielten hervorragende Ergebnisse.
Auch BARTEC CEO Dr. Martin U. Schefter zeigte sich begeistert vom Einsatz der Mentoren und den Erfolgen der Teams: „Unsere Kollegen haben die Schülerinnen und Schüler erneut mit großem Engagement begleitet und sie mit ihrem Know-how bei der Verwirklichung ihrer kreativen Ideen unterstützt. Für diesen besonderen Einsatz möchte ich mich herzlich bedanken. Die ausgezeichneten Platzierungen sind ein verdienter Erfolg dieser großartigen Zusammenarbeit.“
Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben!
Schüler: Kubilay Serdaroglu, 13 Jahre alt
School: Kopernikus-Realschule Bad Mergentheim
Mentor: Thomas Lede
Der Schüler wollte eine Thermoskanne entwickeln, bei der im Deckel ein Display integriert ist. Zusätzlich sollte ein Temperaturfühler die Temperatur des Getränks messen und diese in °C auf dem Display anzeigen. Außerdem sollten je nach Temperatur verschiedene Emojis angezeigt werden.
Wir haben das Projekt gemeinsam umgesetzt, indem wir einen Temperaturfühler in eine Tauchhülse eingebaut und diesen mit einem Mikrocontroller sowie einem OLED-Display verbunden haben. Der Prototyp war bereits sehr ausgereift und wirkte nahezu marktfähig.
Mit diesem Projekt konnten wir im Wettbewerb den 3. Gesamtpreis erzielen.

Schülerinnen: Samira Schmidt, 15 Jahre; Lina Schmidt, 15 Jahre; Jule Feser, 14 Jahre
Schule: Deutschorden-Gymnasium Bad MergentheimSchool: Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim
Betreuer: Thomas Lede
Die Schülerinnen wollten einen Sensor entwickeln, der die Feuchtigkeit von Blumenerde misst und signalisiert, wann die Pflanze wieder gegossen werden muss.
Für dieses Projekt haben wir eine eigene Platine entworfen, die kapazitiv die Feuchtigkeit messen kann und die Messwerte an einen WLAN-fähigen Mikrocontroller übermittelt. Die Platine wird mit einem Akku versorgt und sendet die gemessenen Feuchtigkeitswerte per WLAN an einen Empfänger, der eine eigene kleine Webseite hostet. Auf diese Webseite kann man per Smartphone zugreifen und sehen, welche Pflanze wie trocken oder feucht ist und wann sie wieder gegossen werden muss.
Die Firma Data-Modul aus Weikersheim konnte uns hierbei bei 3D-Druck für Gehäuse unterstützen.
The company „Data Modul“ from Weikersheim has helped us with 3D-printing of some parts.
Mit diesem Projekt haben wir den 1. Platz in der Kategorie „Marktfähigkeit“ erzielt.

Schüler: Tabea Sturm, Nele Kött
Schule: Gymnasium Weikersheim
Betreuer: Marius Hügel
Mood Lock ist ein digitales Türschild, welches den Gemütszustand des Bewohners darstellt. Dieser wird auf einer innenliegenden Bedienstation via anwählen eines Emojis ausgewählt und via WLAN auf die Außenstation übertragen.
Durch die Umsetzung eines Rollenspiel bei der Präsentation erreichten die Schülerinnen den 1. Platz in der Kategorie ,,Präsentation‘‘.

Schüler: Anika Müller (15), Laurentia Lorenz (17), Malia Model (16)
School: Gymnasium Weikersheim
Betreuer: Pavel Shynkevich
Cozy Seat ist ein elektrisch beheiztes Sitzkissen, das über eine Powerbank mit Energie versorgt wird. Mithilfe der Power-Delivery-Technologie (PD) und eines PD-Triggers stellt die Powerbank per Knopfdruck wahlweise 15 V oder 20 V zur Verfügung, die an ein Heizkabel mit festem Widerstand abgegeben werden. Dieses wandelt die elektrische Energie effizient in angenehme Wärme um.
Der Heizdraht ist auf einer Isomatte mit wärmereflektierender Oberfläche vernäht. Für hohen Sitzkomfort ist die Matte mit einem gepolsterten Bezug ausgestattet.
Durch die Umsetzung eines Rollenspiel bei der Präsentation erreichten die Schülerinnen den 1. Platz in der Kategorie ,,Präsentation‘‘.

Lesen Sie hier ein Interview mit unserem langjährigen Mentor, um mehr darüber zu erfahren.